MLLP rahmt eine v2-Nachricht auf TCP: 0x0B davor, 0x1C 0x0D danach. Mehr ist es nicht — kein Auth, keine Verschlüsselung, keine Zustellgarantie über den Socket hinaus.

ACK: Das MSA-Segment trägt in MSA-1 den Code — AA (angenommen), AE (Fehler), AR (abgelehnt); im Enhanced Mode zusätzlich CA/CE/CR als reine Commit-Quittung. MSA-2 muss die MSH-10 der Ursprungsnachricht spiegeln — der einzige belastbare Abgleich, welche Nachricht überhaupt quittiert wurde.

Die Betriebswahrheit, an der Integrationen scheitern: Ein AA sagt nur, dass die quittierende Stelle die Nachricht angenommen hat — nicht, dass sie am Ziel verarbeitet wurde. Sitzt eine Integration Engine dazwischen, quittiert oft sie — läuft ihr Transformer durch, kommt AA, auch wenn das Zielsystem dahinter ablehnt oder tot ist. Der Sender glaubt an Zustellung, die Daten liegen im Nichts.

Konsequenzen für den Betrieb: Quittung erst erzeugen (oder weiterreichen), wenn das Ziel durch ist; AE-Nachrichten in eine nachverfolgbare Fehlerablage statt ins Log; und Stille überwachen — ein Kanal, über den „nichts kommt”, ist von einem Kanal, der leise verwirft, von außen nicht zu unterscheiden.

Siehe auch: Die ADT-Eventfamilie